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	<title>Nele und Mia Archive - Don Bosco Volunteers</title>
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	<description>Freiwilligendienst von jungen Menschen für junge Menschen!</description>
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	<title>Nele und Mia Archive - Don Bosco Volunteers</title>
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		<title>An Tagen wie diesen&#8230;</title>
		<link>https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/2017/05/15/an-tagen-wie-diesen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Freiwillige]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 May 2017 14:41:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Nele und Mia]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon wieder ist total viel Zeit vergangen. Wir haben ein paar nicht so leichte Tage hinter uns, aber auch einige sehr spezielle und schöne Tage:) Erstmal sind Mitte April alle unsere Besucher wieder nach Deutschland abgereist und wir haben die Wohnung wieder für uns:D Wir hatten ein paar sehr schöne Tage mit allen. Nachdem alle [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/2017/05/15/an-tagen-wie-diesen/">An Tagen wie diesen&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de">Don Bosco Volunteers</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon wieder ist total viel Zeit vergangen. Wir haben ein paar nicht so leichte Tage hinter uns, aber auch einige sehr spezielle und schöne Tage:)</p>
<p>Erstmal sind Mitte April alle unsere Besucher wieder nach Deutschland abgereist und wir haben die Wohnung wieder für uns:D Wir hatten ein paar sehr schöne Tage mit allen.</p>
<p>Nachdem alle verabschiedet waren, hat für uns der routinierte Alltag wieder begonnen. Allerdings war erstmal Ostern. Das wird hier aber leider nicht so gefeiert wie in Deutschland. Osterhase, Ostereier und Ähnliches findet man in Kolumbien nicht. Naja da wir, wie immer, nicht wussten was an Ostern auf uns zukommen würde, haben wir uns überraschen lassen. An Ostersamstag waren wir abends in einer Messe. Das war echt schön! Die Kirche war gefüllt bis in die letzte Ecke und alle hatten Kerzen dabei. Dann wurde eine Lied gesungen (ca. 10 Minuten lang:D) und alle Kerzen wurden in der dunklen Kirche angezündet. Das hatte einen tollen Effekt und die Stimmung war sehr gut. Insegsamt wurden viele Lieder gesungen und es war eine sehr ausgelassene Messe. Die Stimmung hatten wir so auch nicht erwartet. Jedes Lied wurde erstmal ruhig angefangen. Nach kurzer Zeit ist dann aber die Band mit Schlagzeug, Bass usw. eingestiegen und die Lieder wurden schneller,lauter und fröhlicher. Insgesamt hat die ganze Messe 2 Stunden gedauert, aber es war eine schöne Erfahrung.</p>
<p>Am 28. April haben wir dann den Tag der Literatur und Sprache gefeiert. Ich wusste bis dahin auch nicht, dass es diesen &#8222;Feiertag&#8220; gibt, aber die Kolumbianer feiern wirklich alles und jeden. Am Montag zum Beispiel feiern wir den Tag des Lehrers und es sind schon hitzige Diskussionen entbrannt , ob wir an diesem Tag denn wirklich Unterricht machen sollten:D Naja zurück zum Tag der Literatur und Sprache. Wir hatten schon vorher erfahren, dass es an diesem Tag keinen Unterricht gibt und waren gespannt was uns wohl erwarten würde. In der Schule angekommen, ist uns erstmal jede Menge Deko zu allen möglichen Göttern und Sagen aufgefallen. In der ersten Stunde sind wir dann zur Aktivität gegangen, die die fünfte Klasse vorbereitet hatte. Die Kinder haben mit ihrer Lehrerin ein Theatherstück über die Büchse der Pandora eingeübt und ein sehr aufwendiges Bühnenbild erarbeitet. Das war wirklich schön. Danach haben wir noch bei einem Spiel zugeguckt. Auch das Spiel war komplett ausgearbeitet worden von einer Lehrerin und einigen Schülern. Es gab vier Mannschaften und gewinnen konnte man durch das Lösen von Fragen über spanische Grammatik, Geschicklichkeitsaufgaben,&#8230;All das war jeweils abgestimmt auf die verschiedenen Jahrgangsstufen. In der dritten Stunde waren wir dann im Theather der elften Klasse. Sie haben &#8222;Alice im Wunderland&#8220; vorgespielt. Auch das war sehr schön und man hat gesehen wie viel Arbeit die Vorbereitung gekostet hat. Viele der Schüler haben sich sogar Kostüme selbst gebastelt. Zum Schluss haben wir uns noch eine Präsentation über griechische Götter und Mythologien angehört. Auch die Schüler, die diese Aktivität vorbereitet hatten, haben sich sehr viel Arbeit gemacht. Von Gipsmasken über Kostüme bis hin zu den Werkzeugen der damaligen Zeit war alles selbst gebastelt worden. Insgesamt hat mir der Tag sehr gut gefallen. Ich finde es schade, dass es so etwas nicht in Deutschland gibt. Die Kinder haben total viel auf die Beine gestellt und waren echt stolz, als sie alles präsentieren durften. Außerdem wurde allen die Literatur und die spanische Sprache spielerisch näher gebracht.</p>
<p><a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2017/05/IMG_7998.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone  wp-image-1250" alt="IMG_7998" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2017/05/IMG_7998-300x225.jpg" width="270" height="203" /></a> <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2017/05/IMG_8022.jpg"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-1249" alt="IMG_8022" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2017/05/IMG_8022-225x300.jpg" width="180" height="240" /></a> <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2017/05/IMG_8055.jpg"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-1251" alt="IMG_8055" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2017/05/IMG_8055-224x300.jpg" width="179" height="240" /> </a><a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2017/05/IMG_7939.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-1252" alt="IMG_7939" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2017/05/IMG_7939-225x300.jpg" width="162" height="216" /></a></p>
<p>Dann war letzte Woche noch ein spezieller Tag auf den wir uns schon lange gefreut haben. Mein Geburstag:D Erstmal bin ich morgens in der Schule gewesen, das war total schön. In der ersten Stunde haben mir die Kinder der ersten Klasse gesungen und alle hatten mir eine Karte gemalt. Ich hab mich total gefreut, auch wenn ich jetzt weiß, dass die Kids meinen Namen immer noch nicht richtig können:D Die Lehrerin hat meinen Namen wahrscheinlich an die Tafel geschrieben, denn auf jeder Karte stand mein Name riesengroß( richtig geschrieben )und bunt ausgemalt. Einige Spezialisten haben dann aber dadrunter geschrieben: &#8222;Liebe Nilo, ich wünsche dir&#8230;&#8220; . Naja mittlerweile kann ich wirklich nur noch drüber lachen. Vor allem weil der Nil auf Spanisch Nilo heißt und viele Kolumbianer denken, dass ich nach einem Fluss benannt wurde. Mehr als einmal habe ich nämlich schon gehört: &#8220; Ach du heißt Nilo, wieso haben deine Eltern dich denn nach einem Fluss benannt?&#8220; Ich habe anfangs noch versucht das Missverständnis aufzuklären, aber das nutzt auch nichts:D Naja an meinem Geburtstag habe ich dann noch mehrmals gesungen bekommen und in der Vorschule durfte ich das Geburtstagsritual machen. Es gibt dort einen runden Kalender und beim Geburtstag geht das Geburtstagskind so oft, mit einem Globus in der Hand, um den Kalender wie alt es wird. Ich musste dann eben 19 Runden drehen. Hat etwas gedauert und mir war danach leicht schwindelig, aber es war wirklich lusitig. Nachmittags haben Mia und ich dann unsere Kuchen verziert und fertig gestellt, denn abends gings dann in ein Restaurant. Ich habe einige Freunde dorthin eingeladen. Es war ein wirklich schöner, gemütlicher Abend und den Kolumbianern hat der deutsche Kuchen mal wieder gut geschmeckt:D</p>
<p><a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2017/05/IMG_8290.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1254" alt="IMG_8290" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2017/05/IMG_8290-300x168.jpg" width="300" height="168" /></a> <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2017/05/IMG_8262.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1255" alt="IMG_8262" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2017/05/IMG_8262-225x300.jpg" width="225" height="300" /></a>  <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2017/05/IMG_8207.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-1253" alt="IMG_8207" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2017/05/IMG_8207-300x225.jpg" width="270" height="203" /></a></p>
<p>Momentan haben wir sonst einfach unseren Alltag und die Zeit vergeht leider immer schneller. Außerdem planen wir ein Ernährungs- und Zahnputzprojekt, das wir Ende Mai mit den Kids machen werden.</p>
<p>Wir hoffen in Deutschland kommt der Frühling auch endlich mal an und ihr bekommt ein bisschen Sonne von uns ab:D</p>
<p>Ihr hört von uns, hasta la proxima!</p>
<p>Nele und Mia</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/2017/05/15/an-tagen-wie-diesen/">An Tagen wie diesen&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de">Don Bosco Volunteers</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kolumbien,Bolivien,Baby Shower- Ein Leben voller Gegensätze</title>
		<link>https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/2017/02/28/kolumbienbolivienbaby-shower-ein-leben-voller-gegensaetze/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Freiwillige]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Mar 2017 02:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Nele und Mia]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon wieder ist ein Monat vorbei und wir haben fast die Halbzeit von unserem Dienst erreicht. Die Schule hat mittlerweile wieder angefangen. Darüber sind wir auch ganz froh, denn wir haben endlich wieder einen richtigen Alltag. Mitte Februar waren wir für eine Woche in Cochabamba, Bolivien zum Zwischenseminar. Dort haben wir uns mit allen Don [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon wieder ist ein Monat vorbei und wir haben fast die Halbzeit von unserem Dienst erreicht.</p>
<p>Die Schule hat mittlerweile wieder angefangen. Darüber sind wir auch ganz froh, denn wir haben endlich wieder einen richtigen Alltag.</p>
<p>Mitte Februar waren wir für eine Woche in Cochabamba, Bolivien zum Zwischenseminar. Dort haben wir uns mit allen Don Bosco Freiwilligen, die auch in Südamerika sind, getroffen. Das hat uns sehr gut gefallen! Obwohl wir anfangs nicht so große Lust  hatten( die Schule hatte gerade angefangen), hatten wir wirklich viel Spass, haben aber natürlich auch Einiges gearbeitet. Wir haben viel über das vergangegene halbe Jahr gesprochen und Pläne für die nächste Hälfte erstellt. Dabei kam das Essen deutscher Süßigkeiten und lesen deutscher Zeitschriften natürlich nicht zu kurz;) Wolfgang und Lena, die Leiter des Seminars, haben davon nämlich einen ganzen Koffer voll mitgebracht&#8230;Einen Tag haben wir auch einen bolivianischen Nationalpark besucht. Das fand ich sehr schön, da wir so auch etwas von Bolivien sehen konnten. Bolivien wie wir es kennengelernt haben, bietet viel Natur. Teilweise hat die Landschaft schon ein bisschen an einen deutschen Wald erinnert. Außerdem leben in Bolivien noch sehr viele Indigenas, die sind in Kolumbien eher selten zu finden. Die Frauen tragen traditionelle Röcke und haben lange geflochtenen Zoepfe, die mit verschiedenen Bommeln verziert sind. Lamas, Alpakas, Wollmützen und Pullis sind auch typisch bolivianisch, obwohl wir in Deutschland diese Dinge wohl erstmal mit Peru verbinden. Aber naja wer kennt sich in Deutschland auch mit Bolivien aus?:D</p>
<p>Nach unserer Rückkehr gings für uns dann natürlich auch in der Schule weiter. Ich helfe wieder in der Vorschule bis zur fünften Klasse und Mia hilft bei den Älteren. Außerdem habe ich dieses Jahr vier Gruppen in der Bäckerei AG und wir beide haben Klavier Schüler. Das freut uns total, da das letztes Jahr alles nicht so funktioniert hat. Generell steht die Schule momentan vor einigen Herausforderungen, weshalb die Stimmung nicht immer so gut ist. Mehr dazu lässt sich aber erst in der Zukunft sagen, denn auch für uns heißt es einfach abwarten.</p>
<p>Sonst haben wir in unserem Leben hier langsam eine Routine gefunden. Das erleichtert Vieles, lässt aber auch die Zeit sehr schnell verfliegen.</p>
<p>Aber zurück zum Titel. Wieso Baby Shower und ein Leben voller Gegensätze? Also die Tochter unserer Mentorin ist schwanger mit Zwillingen, die in der nächsten Zeit geboren werden. Darauf freuen wir uns alle schon sehr! Typisch kolumbianisch gab es deshalb gestern eine Baby Shower. Doch was ist das eigentlich? Die Baby Shower, oder auch Baby Party wurde von der Schwester der werdenden Mama organisiert. Mit ca. 30 Frauen( Freundinnen und Familie) haben wir in einem rosa geschmückten Raum gefeiert. Für die Babys gab es tonnenweise Geschenke und für die Mama auch einige Überraschungen. Wir haben ein Spiel mit Kinderfotos gespielt und die sehr bunte Torte gegessen. Sie hat besser geschmeckt, als sie aussah;) Das muss hier schon was heißen, da Kuchen und Torten generell total bunt, künstlich und süß sind. Wir fanden es wirklich schön bei der Baby Shower eingeladen gewesen zu sein, da sowas in Deutschland ja noch nicht jeder macht.</p>
<p>Aber wieso ein Leben voller Gegensätze?</p>
<p>Wir beide finden unser Leben hier immer wieder absurd. Unter der Woche arbeiten wir im riesigen Armenviertel der Stadt. Auguablanca ist geprägt von Armut, Gewalt und Dreck. Wir dürfen nie alleine im Viertel herumlaufen und einige Kinder sind es beispielsweise gewöhnt Gewalt als Lösung eines Konfliktes einzusetzen. Um gesundes Essen oder auch Umweltschutz kann sich hier noch niemand kümmern, da es noch ganz andere Probleme gibt. Generell haben nicht immer alle Kinder etwas zu essen dabei oder kommen mit großem Hunger in die Schule. Außerdem gibt es in Aguablanca sehr viele streunende Hunde und es riecht oftmals sehr unangenehm. Das liegt wahrscheinlich auch daran,dass überall Müll herumliegt. Der Müll wird nicht immer abgeholt. So wird er einfach verbrannt oder liegt auf den Straßen oder im Fluss- der ist auch total verdreckt.</p>
<p>Auf der anderen Seite tauchen wir durch unsere Mentorenfamilie aber  auch immer wieder in das Leben der eher wohlhabenden Kolumbianer ein. Wie zum Beispiel die Baby Shower gestern. Gefeiert wurde in einem riesigen Golf-/ Tennisklub, den ich auch in Deutschland als sehr luxuriös bezeichnen würde. Es gab allen möglichen Schnick Schnack, einen riesigen Golfplatz und einige Tennisplätze. Marmorböden und Springbrunnen durften auch nicht fehlen. Auch von der Masse an Geschenken waren wir erstaunt. Gefühlt hat die werdende Mama über 40 riesige Geschenktüten bekommen, die alle in unserem Beisein geöffnet wurden. Bei sowas sind die Kolumbianer immer sehr emotional. Egal was gerade ausgepackt wird, aus jeder Ecke sind &#8222;ahs&#8220;,&#8220;ohs&#8220; und &#8222;uhs&#8220; zu hören <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Aber nicht nur die Feier gestern. Auch sonst erleben wir hier oft Dinge von denen die Kinder aus Aguablanca wohl nur träumen können. Ungefähr alle zwei Wochen gehen wir beispielsweise ins Kino( den Preis von 1,20 Euro pro Film wollen wir nutzen). Außerdem haben fast alle Geschwister unserer Mentorin einen Pool am Haus. Diese Pools dürfen wir auch regelmäßig nutzen. Generell gibt es hier einfach zwei Welten. Ich hätte vor dem Abflug aus Deutschland auch nie erwartet, dass es ganz moderne Einkaufszentren oder Ähnliches gibt. Auch Iphones, Ipads, etc. sind hier keine Seltenheit und werden ständig genutzt.</p>
<p>All diese Dinge regen immer wieder zum Nachdenken an. Denn auch in Deutschland wird die Schere zwischen arm und reich immer größer. Hier das alles live zu erleben oder eher gesagt mittendrin zu sein, ist eine wirklich spezielle Erfahrung. Jeden Tag gehen wir in das gefährlichste Gebiet der Stadt ,vor dem man immer gewarnt wird. Andererseits haben wir (fast) jeden Tag fließendes Wasser, frisches Obst und Gemüse und viele Freizeitmöglichkeiten, die wir nutzen können. Man fragt sich immer wieder ,wieso es beispielsweise die kolumbianische Regierung überhaupt nicht schafft für ein bisschen Ausgewogenheit zu sorgen. Denn die Bewohner Aguablancas leben auch einfach in einem Teufelskreis. Wer sich keine gute Schule leisten kann, wird auch an keiner guten Uni angenommen. Wer an keiner guten Uni studiert bzw. wer überhaupt keine Chance hat zu studieren, bekommt auch keinen guten Job und kann sich dementsprechend nichts leisten, besonders keine gute Schule für seine Kinder. Da geht das ganze dann wieder von vorne los&#8230;</p>
<p>Naja wir beide können an diesen schwerwiegenden Problemen leider nichts ändern. Doch ich glaube, jetzt wo die Hälfte rum ist und man mehr nachdenkt, wird einem nochmal so richtig bewusst was man in Deutschland hat. Zum Beispiel haben wir seit 8 Stunden kein fließendes Wasser mehr (wir haben Vorräte in Kanistern), aber wann hat man diese Situation denn mal in Deutschland? Also ich habe das noch nie erlebt. All solche Dinge wie fließendes Wasser oder gar warmes Wasser (das haben wir seit fast 5 Monaten nicht) lernt man wirklich zu schätzen!</p>
<p>Wir sind jetzt erstmal gespannt was die nächsten Tage bringen und freuen uns auf die Arbeit mit den Kindern. Im März bekommen wir außerdem Besuch von Klara und Mias Familie. Darauf freuen wir uns auch schon total!</p>
<p>Ihr hört von uns, hasta la proxima!</p>
<p>Nele und Mia</p>
<p><a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2017/02/img_6990.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1230" alt="img_6990" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2017/02/img_6990-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a> <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2017/02/img_7104.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1232" alt="img_7104" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2017/02/img_7104-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a>  <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2017/02/img_7121.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1231" alt="img_7121" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2017/02/img_7121-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a> <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2017/02/img_6970.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1234" alt="img_6970" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2017/02/img_6970-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a>   <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2017/02/img_7207.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1233" alt="img_7207" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2017/02/img_7207-225x300.jpg" width="225" height="300" /></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Urlaub in Kolumbien</title>
		<link>https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/2017/01/23/urlaub-in-kolumbien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Freiwillige]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2017 01:01:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Nele und Mia]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erstmal wünschen wir, wenn auch etwas verspätet, allen ein frohes neues Jahr 2017! Wir hatten eine schöne, ruhige Silvesterfeier und haben das Jahr gut angefangen:) Letzte Woche hat endlich unser Urlaub angefangen. Wir waren eine Woche an der kolumbianische Karibikküste. Von Cartagena ging es nach Santa Marta,Taganga und wir waren im Parque nacional natural Tayrona. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/2017/01/23/urlaub-in-kolumbien/">Urlaub in Kolumbien</a> erschien zuerst auf <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de">Don Bosco Volunteers</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Erstmal wünschen wir, wenn auch etwas verspätet, allen ein frohes neues Jahr 2017! Wir hatten eine schöne, ruhige Silvesterfeier und haben das Jahr gut angefangen:)</p>
<p>Letzte Woche hat endlich unser Urlaub angefangen. Wir waren eine Woche an der kolumbianische Karibikküste. Von Cartagena ging es nach Santa Marta,Taganga und wir waren im Parque nacional natural Tayrona. Aber der Reihe nach;)</p>
<p>Erstmal sind wir nach Cartagena geflogen. Ich schätze mal das mit bekannteste Urlaubsziel Kolumbiens. Die Stadt liegt innerhalb einer 13km langen, jahrhundertealten Stadtmauer, ist super erhalten und eine Unesco-Welterbestätte; ein Besuch lohnt sich:) Man kann einfach durch die Gassen schlendern und die Häuser im spanischen Kolonialstil mit imposanten Balkonen bewundern. Außerhalb der Stadtmauer ist Cartagena eine chaotische, kolumbianische Stadt mit viel Lärm und Verkehr. Doch es gibt noch eine Halbinsel. Sie heißt Bocagrande und ist so ungefähr das &#8222;Miami Beach&#8220; von Cartagena. Dort schießen die Hochhäuser mit Luxusapartments aus dem Boden und wer exklusiv essen gehen möchte, ist dort sicherlich nicht falsch:D  Naja wir haben uns nur in der Altstadt aufgehalten und die Stimmung genossen. Abends mit einem Eis in der Hand Straßenmusikern zugucken, tanzen und einfach Spaß haben. Trotzdem gab es auch Dinge in Cartagena, die uns nicht so gefallen haben. Denn wir haben festgestellt,dass Cartagena so ein ganz anderes Kolumbien als Cali ist. Während es in Cali kaum Touristen gibt, trifft man in Cartagena kaum Einheimische. Von den Straßenverkäufern wird man auf gebrochenem Englisch angesprochen, statt auf Spanisch. Und generell war es einfach sehr voll. Mehrere Touristen Gruppen von Kreuzfahrtschiffen und Menschen aus aller Welt haben sich Cartagenas Altstadt nicht entgehen lassen. Wir waren davon ab und zu etwas genervt. Aber naja ändern konnten wir das auch nicht:D</p>
<p>Nach zwei Tagen in Cartagena sind wir dann mit dem Bus (neben dem Flugzeug das typische Transportmittel Kolumbiens) nach Taganga gefahren. Taganga ist ein kleines Fischerdorf mit ca. 5000 Einwohnern und liegt hinter der bekannteren Stadt Santa Marta. Das Dorf liegt in einer schönen Bucht, ist selbst aber leider nicht so super schön. Es hat einen kleinen recht schönen Strand und man kann von dort aus viel unternehmen. Außerdem ist es dort einfach viel ruhiger als in Cali, was wir Dorfkinder sehr genossen haben:D Wir waren in einem total schönen Hostel und haben viel erlebt. Von Taganga aus sind wir am ersten Tag in den Parque Tayrona gefahren. Einer von Kolumbiens Nationalparks mit sehr schöner Natur! Leider lässt sich das in Bildern gar nicht festhalten. Auf der einen Seite Sandstrand und das Meer und auf der anderen Seite tropischer Urwald mit einer sehr großen Tier- und Pflanzenwelt. Generell ist der Park sehr natürlich, so muss man beispielsweise zu jedem Strand ca. eine Stunde durch den Wald wandern. Als Ausweichmöglichkeit gibt es Pferde, aber keine Autos oder Ähnliches. An den einzelnen Stränden gibt es schon einige Bars mit Snacks und Getränken aber mehr auch nicht. Außerdem wird schon beim Eingang klar wer die &#8222;Chefs&#8220; des Parkes sind &#8211; die Kolumbianer. Als Ausländer muss man knapp 30.000 Pesos mehr, als einheimische Besucher zahlen:D Aber naja so sind sie die Kolumbianer;) Nach einem schönen und anstrengendem Tag im Park sind wir im Hostel nur noch ins Bett gefallen.</p>
<p>Am nächsten Tag waren wir Tauchen. Ein super Erlebnis! In Taganga gibt es viele kleine Tauchschulen und man kann recht günstig gute Tauchkurse bzw. Tauchgänge machen. Morgens um 8 gings in der Tauchschule mit einem Erklärungsvideo zu allen möglichen Tauchzeichen los und wir haben unsere Ausrüstung( Neoprenanzug, Tauchflasche, Flossen, etc.) bekommen. Dann sind wir mit einem Boot raus zu einer anderen Bucht gefahren. Dort hat uns unser Guide Carlos erstmal alles Mögliche zur Ausrüstung und ihrer Nutzung erklärt. Dann gings im Neoprenanzug, riesigen Flossen an den Füßen und der gefühlt 20kg schweren Flasche auf dem Rücken ins Meer. Es war eine wackelige Angelegenheit:D Wir sind zu einer Art Boje geschwommen und haben erstmal geübt unter Wasser zu atmen, hatten dann aber direkt den ersten Tauchgang. Der Guide hat jede von uns an der Flasche festgehalten und gesteuert. Sonst hätten wir die Unterwasserwelt auch leider zerstört&#8230;die ersten Schwimmversuche waren nämlich gar nicht so einfach. Man benutzt seine Arme nicht und paddelt nur mit den Beinen. Dabei eine Richtung zu behalten, sieht einfacher aus als es ist <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Aber es hat alles geklappt und alle Korallen und Anemonen leben noch. Nach einem kleinen Snack gings zum zweiten langen Tauchgang. Diesmal mussten wir uns rückwärts vom Boot ins Wasser fallen lassen und sind ,wieder an einer Boje ,direkt runter getaucht. Unser Guide hat uns wieder gelenkt, aber es war ein super schönes Erlebnis. Wir haben unzählige verschiedene Fischschwärme gesehen sind über Korallen und Anemonen geschwommen und haben die Weite dort unten genossen. Auch wenns echt kalt war <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Am dritten und letzten richtigen Tag in Taganga haben wir morgens erstmal in den Hängematten vom Hostel gechillt und sind nachmittags nach Santa Marta gefahren. Die Stadt ist auch ganz süß und es gibt deutlich weniger Touristen als in Cartagena. Trotzdem hat uns Cartagena besser gefallen:D In Santa Marta kann man sich einige schöne Kirchen anschauen und es gibt einen schönen Park. Gegen Abend sind wir noch ein Stück an der Promenade entlang gelaufen und ich habe einen Arepa gegessen.</p>
<p>Wir mussten am nächsten Morgen dann schon wieder die Rückreise antreten und sind wieder gut in Cali angekommen. Der Urlaub ist aber lange noch nicht vorbei! Denn morgen früh geht unser Flieger nach Havanna und wir werden 8 Tage auf Kuba sein. Wir freuen uns schon total!</p>
<p>Nach dem Urlaub auf Kuba geht auch die Schule wieder los. Auch darauf freuen wir uns. Wir waren jetzt knapp zwei Monate nicht da und sind froh, wenn wir wieder einen richtigen Alltag haben und vor allem eine Aufgabe:) Ich bin auch schon total auf die neuen Kinder in der Vorschule gespannt. Obwohl das wahrscheinlich erstmal sehr anstrengend wird, denn die Kleinen müssen ja die Regeln in der Schule erstmal lernen. Aber naja, das wird schon alles.</p>
<p>Ihr hört von uns im Februar  ,hasta la proxima!</p>
<p>Nele und Mia</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1221" alt="IMG_6525" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2017/01/IMG_6525-300x225.jpg" width="300" height="225" />       <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1220" alt="IMG_6689" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2017/01/IMG_6689-300x225.jpg" width="300" height="225" /></p>
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		<title>La vida en Colombia&#8230;</title>
		<link>https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/2016/11/18/1192/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Freiwillige]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2016 16:44:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Nele und Mia]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach fast sechs Wochen hier in Cali stellt sich so langsam ein Alltag für uns ein. Es fällt uns immer leichter um 5:15 Uhr bzw. 4:45 Uhr aufzustehen,auch wenn ich das vorher nicht gedacht hätte&#8230;Die Fahrt zur Schule ist immer noch abenteuerlich, aber auch daran haben wir uns gewöhnt. So erschrecken wir uns auch nicht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach fast sechs Wochen hier in Cali stellt sich so langsam ein Alltag für uns ein. Es fällt uns immer leichter um 5:15 Uhr bzw. 4:45 Uhr aufzustehen,auch wenn ich das vorher nicht gedacht hätte&#8230;Die Fahrt zur Schule ist immer noch abenteuerlich, aber auch daran haben wir uns gewöhnt. So erschrecken wir uns auch nicht mehr, wenn mal wieder eine Vollbremsung wegen irgendeinem Motorrad oder Auto gemacht werden muss;) In der Schule angekommen warten wir dann immer erstmal die Horacion (Morgenandacht) und Lesezeit der Kinder ab. Die Zeit kann man gut zur Unterrichtsvorbereitung nutzen, wie wir mittlerweile wissen:D Der Unterricht, gerade bei mir mit den kleinen Kindern, ist meistens recht chaotisch, aber am Ende der Stunde haben wir immer irgendwas geschafft. Obwohl man sich die Ziele hier nicht zu hoch stecken darf. Mittlerweile mache ich mir keine Gedanken mehr, wenn die Kleinen in der Vorschule nur eine Seite in ihrem Buch geschafft haben auszumalen. Die anderen Lehrer machen sich da nämlich auch keine Gedanken drum. Hauptsache wir üben immer ein paar englische Worte durch singen, spielen und basteln. Aber ab der zweiten Klasse wird in Englisch dann auch deutlich mehr Unterricht gemacht. Auch das ist meistens recht chaotisch, aber wir sind in Kolumbien, da ist das eben anders als in Deutschland.  Naja nach sechs Stunden Unterricht (mehr oder weniger, wir haben auch einige Freistunden:D) gibt es dann Mittagessen. Das basiert hier grundsätzlich auf Reis. Egal wo man isst, kolumbianisches Essen ist immer mit Reis. Manche Kinder können immer noch nicht glauben, dass wir in Deutschland auch einfach mal gekochte Kartoffeln zum Gemüse essen, aber naja anderes Land, andere Sitten.</p>
<p>Apropos andere Sitten.Einige Dinge hier unterscheiden sich einfach von dem Leben in Deutschland und verdienen es auch mal erwähnt zu werden. Beispielsweise parken die Autos hier selten in einer Garage, eher gesagt ist die Garage im Wohnzimmer oder,wie in der Schule,in der Küche. Wenn ich dann dienstags mit den Schülern in der Panaderia Brot, Plätzchen oder Kuchen backe, bereiten wir den Teig neben dem Auto zu. Das parkt nämlich immer schön neben dem Tisch der Bäckerei, aber naja man gewöhnt sich an alles. Obwohl ich es immer noch lustig finde, wenn wir dann das Auto unserer Mentorin aus dem Haus schieben, damit die Abgase das Haus nicht verpesten:D</p>
<p>Außerdem ist es auch nicht mehr ungewöhnlich für uns zu allen Aktivitäten, die unsere oder die Sauberkeit des Hauses betreffen,Wasser aufzukochen. Warmes Wasser haben wir nämlich auch schon seit fünf Wochen nicht mehr. Aber wir geben die Hoffnung nicht auf, dass der Handwerker doch irgendwann mal kommt und  die Dusche repariert&#8230;Aber auch ans kalte Duschen gewöhnt man sich. Man darf sich einfach, wie die Kolumbianer, nicht zu viele Gedanken machen und es ruhig angehen lassen;)</p>
<p>Dann ist es auch schon zur Routine geworden vor jedem Waschgang der Waschmaschine ein kurzes Stoßgebet zum Himmel zu schicken. Danach können wir auch nicht mehr mehr tun,außer hoffen ,dass unsere Klamotten nicht völlig zerstört (aber halbwegs sauber) aus der Waschmaschine kommen.</p>
<p>Außerdem sind wir mittlerweile auch schon ganz gut im Vögel und jegliche andere Insekten aus der Wohnung  jagen. Die Vögel zum Beispiel gesellen sich nämlich gerne mal zu uns in die Wohnung, was ja auch kein Problem wäre, würden sie sich nicht durch ihre Hinterlassenschaften überall verewigen&#8230;Zum Schutz gegen die Insekten und andere Tiere ist es auch keine Frage mehr fuer uns wo der Bio Muell gelagert wird. Den lagern wir naemlich im Kuehlschrank, dahin verirrt sich so schnell kein Tier.</p>
<p>Naja ich denke man merkt, dass wir uns immer besser zurecht finden und uns auch mit dem kolumbianischen Lebensstil immer mehr anfreunden. Naja Vamos a ver (wir werden sehen) wie die Kolumbianer zu sagen pflegen:D</p>
<p>Übrigens waren wir am Wochenende das erste Mal nicht in Cali. Für drei Tage sind wir in die Kaffeezone gereist. Landschaftlich ist es dort sehr schön und wir haben viele tolle Sachen erlebt. Aber das wäre jetzt viel zu viel, um noch alles aufzuschreiben:D Aber es hat uns sehr gut gefallen und wir haben die Ruhe und frische Luft dort genossen.</p>
<p>Momentan sind wir gespannt wie die Weihnachtszeit und besonders das Weihnachtsfest nach kolumbianischen Traditionen wird, aber wir freuen uns schon und werden nächste Woche auch in unserer Wohnung weihnachtlich dekorieren.</p>
<p>Hasta la proxima! Nele und Mia&#8230;Eigentlich sollte ich Nilu und nicht Nele schreiben. Meinen Namen kann hier niemand aussprechen. Fuer die Kolumbianer bin ich Nilu, Nila, Naelle, Naell oder Luisa. Meinen Zweitnamen kennt man hier naemlich und die Aussprache ist fuer niemanden ein Problem:D Aber mittlerweile reagiere ich auch, wenn die Kinder mich mit Profe Nilu ansprechen:D Man gewoehnt sich eben an fast alles;)</p>
<p><a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2016/11/DSC03140.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1193" alt="DSC03140" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2016/11/DSC03140-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a> <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2016/11/DSC03155.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1194" alt="DSC03155" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2016/11/DSC03155-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a> <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2016/11/DSC02913.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1198" alt="DSC02913" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2016/11/DSC02913-300x235.jpg" width="300" height="235" /></a> <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2016/11/DSC03157.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1195" alt="DSC03157" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/wp-content/uploads/sites/4795/2016/11/DSC03157-300x250.jpg" width="300" height="250" /></a></p>
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		<title>Ein neuer Abschnitt &#8211; Schulanfang</title>
		<link>https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/2016/10/22/ein-neuer-abschnitt-schulanfang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Freiwillige]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Oct 2016 02:01:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nele und Mia]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere Ferien sind zuende gegangen. Wir haben noch viel von Cali gesehen und erlebt. Wir waren bei der Cristo Rey Statue, im Kino und auf einer Art Familientreffen unserer Gastfamilie. Wir haben diese Tage sehr genossen und  noch einige neue, sehr nette Menschen kennen gelernt. Am Dienstag fing dann wieder die Schule hier im Colegio [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/2016/10/22/ein-neuer-abschnitt-schulanfang/">Ein neuer Abschnitt &#8211; Schulanfang</a> erschien zuerst auf <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de">Don Bosco Volunteers</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Ferien sind zuende gegangen. Wir haben noch viel von Cali gesehen und erlebt. Wir waren bei der Cristo Rey Statue, im Kino und auf einer Art Familientreffen unserer Gastfamilie. Wir haben diese Tage sehr genossen und  noch einige neue, sehr nette Menschen kennen gelernt.</p>
<p>Am Dienstag fing dann wieder die Schule hier im Colegio an. Der Montag war noch wegen eines Feiertages frei (Es wurde im Übrigen die Entdeckung Amerikas gefeiert <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ) Der Dienstag ist ein etwas besonderer Tag hier an der Schule. Viele Schüler haben &#8222;Ludicas&#8220;, eine Art AG, die sie sich selbst aussuchen können. Es gibt viele verschiedene Angebote, wie zum Beispiel  Keramik, Bäckerei oder Englisch. Nele hat an diesem Tag die Bäckerei geleitet und da wir ja auf die Weihnachtszeit zugehen, passenderweise Schokocrossies mit ihren Schuelern gemacht. Ich hatte 4 Englisch Ludicas mit Kindern und Jugendlichen zwischen 11 und 16 Jahren. Es war am Anfang natürlich alles etwas chaotisch, da ich noch nicht alles auf Spanisch sagen kann, was ich gerne möchte, aber die Schüler waren sehr aufgeschlossen und haben versucht mir so gut es geht mit meinem Spanisch zu helfen. Englisch wurde natürlich auch gesprochen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Ich war überrascht und es hat mich sehr gefreut wie offen und motiviert die Schüler in der Ludica waren. Man muss dazu sagen, dass die Ludica immer nur mit ca 2 &#8211; 6 Kindern gemacht wird und man natürlich andere Möglichkeiten hat als im regulären Unterricht, dennoch habe ich mich sehr darüber gefreut, wie gut die Schüler an meinem ersten Unterrichtstag mitgemacht haben. Ihre freundliche Art hat mir einen guten Start in meinen &#8222;Arbeitsalltag&#8220; ermöglicht.</p>
<p>Am Mittwoch ging es dann weiter mit dem regulären Unterricht. Nele unterrichtet ja die jüngeren Kinder (Vorschule bis 5. Klasse) und ich die älteren Kinder und Jugendlichen (6. bis 11. Klasse). Mittwochs habe ich aber nur die 6. und 7. Klassen. Die zuständige Lehrerin für die Klassen 6 bis 9, Adriana, hat die Klasse jeweils immer aufgeteilt, sodass sie immer einen Teil unterrichtet hat und ich in einem anderen Raum den anderen Teil. Das finde ich persönlich eine gute Idee, da die Lerngruppe dann kleiner ist und man intensiver lernen kann.</p>
<p>Jetzt wird sich wohl eine Art &#8222;Alltag&#8220; für Nele und mich einstellen. Wir freuen uns und sind gespannt wie es weiter geht.</p>
<p>¡Hasta la proxima!</p>
<p>Mia und Nele</p>
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