Benni in Indien

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VEMBU – das Projekt

SHARING DREAMS – SHAPING LIVES

Die letzten Wochen, während denen ich vor allem hier in diesen Gebäuden bin, merke ich schon: das ist ein Platz, an dem ein buntes Kommen und Gehen herrscht. Fast jeden Tag sitzt ein neuer Salesianer mit dir am Frühstückstisch. Zu verschiedenen Zeiten finden sich verschiedene Gruppen hier im Projekt ein, um an einem Programm teilzunehmen.

VEMBU steht für Vilathikulam Empowering Movement for Building the Underpriveligized und versucht gesellschaftliche Gruppen zu fördern, die eher vernachlässigt und an den Rand gedrängt sind. Vor allem engagiert man sich für drei Zielgruppen: 1. Kinder 2. Frauen und 3. Jugendliche. Für jede dieser Gruppen gibt es mehrere Angebote, Programme und Kurse. Im Folgenden soll eine Auswahl der Projekte näher beschrieben werden, die ich schon kennenlernen durfte (ich werde daher diese Seite Stück für Stück erweitern).

Ich finde es durchaus wichtig, das Umfeld und die gesellschaftlichen Voraussetzungen kennenlernen, um die Notwendigkeit solcher Programme und Aktivtäten zu verstehen. Da ich von mir aber noch nicht behaupten kann alles hier zu durchblicken und ich nicht wagen möchte, ein Urteil über die Umstände hier zu fällen, wird das zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Children’s Home

Jungen, die aus schwierigen familiären Verhältnissen stammen, die ihnen eine angemessene Bildung nicht ermöglichen können, bekommen hier – unter der Woche – eine Bleibe, in der sie mit Bildungsangeboten, persönlicher Betreuung, Freizeitangeboten usw. versorgt werden. Kurzum, ihnen wird das ermöglicht, was im familiären Kreis aus welchem Grund auch immer nicht möglich ist: Schüler sein, Kind sein, Mensch sein. Wesentliche Grundrechte werden hier verwirklicht.

Evening Tuition

Jeden Abend vor 18:00 kommen eine Menge junger Schülerinnen und Schüler hier in den VEMBU-Hof und warte, bis ihre Lernzeit am Abend beginnt. Sie werden gewöhnlich von zwei Lehrerinnen betreut, die darauf aufpassen, dass gelernt wird. Wie bereits erwähnt, schätze ich diese Programme als sehr wichtig ein.

Continuing education and vocational training

Hinter diesem Begriff verbergen sich vor allem zwei Projekte für Frauen: mir wurde schon gesagt: „Normalerweise arbeiten in Indien nur die Männer. Außer in Vilathikulam! Hier arbeiten beide, Mann und Frau!“. Man will den Frauen somit eine Unabhängigkeit bieten und sie gesellschaftlich stärken. Direkt neben meinem Zimmer befinden sich deshalb eine „stitching class“ und eine „typing class“, also Näh- und Schreibmaschinenkurse, die täglich von vielen Frauen besucht werden.

Eco Clubs

Im Bewusstsein der großen Veränderungen, die der Klimawandel auch für die Region um Vilathikulam mit sich bringen könnte, finden ab und zu sogenannte Eco Clubs statt. Hier versucht man, das Bewusstsein der Teilnehmer für Umweltproblematiken zu schärfen. Aktionen, wie Bäume pflanzen, Umwelt-Demonstrationen im Dorf, Müll sammeln und vieles mehr werden angeboten.

FAZIT

VEMBU ist ein Projekt, das sich nicht „nur“ auf die ein spezielles Programm konzentriert, sondern es wird versucht an vielen gesellschaftlichen Knackpunkten anzupacken und nachhaltig etwas zu verändern, Bewusstsein für sensible Themen und eine verbesserte soziale Situation zu schaffen.

 

Our Vision

„Society holistically developed and sustained where every human being is ensured human dignity and social justice“

Our Mission

„Vembu is committed to build and empower marginalized communities specially children, women and youth, enabling them to analyze their human rights situations and design their life in a more responsible and sustainable way through community mobilization, sensitization, livelihood, capacity building and advocacy.“

Genauere Informationen folgen 😉

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Thema von Anders Norén.