{"id":226,"date":"2024-04-16T15:39:35","date_gmt":"2024-04-16T13:39:35","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/?p=226"},"modified":"2024-04-16T16:58:31","modified_gmt":"2024-04-16T14:58:31","slug":"indien-anders-als-vorgestellt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/2024\/04\/16\/indien-anders-als-vorgestellt\/","title":{"rendered":"Indien\u00a0\u2013 anders als erwartet"},"content":{"rendered":"<p>Bevor ich erfuhr, dass mein <a href=\"https:\/\/www.donboscovolunteers.de\/\">Freiwilligendienst<\/a> nach <a href=\"https:\/\/strassenkinder.de\/laender\/asien\/inden\/\">Indien<\/a> gehen sollte, war ich dem Land gegen\u00fcber sehr skeptisch eingestellt. Im Geographieunterricht hatten wir vor allem die Schattenseiten Indiens behandelt: Sexuelle Gewalt an Frauen und Kindern, das Kastenwesen, das offiziell zwar abgeschafft ist, in der Realit\u00e4t jedoch weiterhin besteht und die riesige Armut mit \u00fcberf\u00fcllten St\u00e4dten und Slums. Wenn ich also an Indien dachte, kamen mir zun\u00e4chst immer diese Bilder in den Kopf und nicht nur ich dachte so \u00fcber das Land. Einige, denen ich von meinem Jahr in Indien erz\u00e4hlte, w\u00fcnschten mir nur viel Gl\u00fcck und meinten, ich solle heil wieder zur\u00fcckkommen und auch wenn das einfach nur eine nett gemeinte Floskel sein kann, schwang doch teilweise etwas \u00c4ngstliches mit. Mittlerweile kann ich kaum fassen, dass ich einmal ein so einseitiges Bild von diesem so vielf\u00e4ltigen Land hatte, denn obwohl diese Fakten leider durchaus zur Realit\u00e4t geh\u00f6ren, ist Indien so viel mehr als das. \u00dcber das Indien, das ich nun schon ganz gut kenne und immer mehr lieben lerne, m\u00f6chte ich euch in diesem Beitrag ein bisschen mehr berichten.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"935\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/IMG-20240416-WA00171-935x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-228\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/IMG-20240416-WA00171-935x1024.jpg 935w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/IMG-20240416-WA00171-274x300.jpg 274w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/IMG-20240416-WA00171-768x841.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/IMG-20240416-WA00171-900x985.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/IMG-20240416-WA00171.jpg 1179w\" sizes=\"auto, (max-width: 935px) 100vw, 935px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Wenn ich morgens das Haus verlasse und mich auf den Weg ins YB (dem Headquarter Navajeevans) mache, um dort zu fr\u00fchst\u00fccken, so werde ich bereits im untersten Stockwerk von dem, von uns sogenannten \u201eBananenmann\u201c etwas zur\u00fcckhaltend, aber freundlich gegr\u00fc\u00dft. Dort werden n\u00e4mlich t\u00e4glich Bananen geliefert und wieder weiterverkauft und mittlerweile verstehen wir uns so gut, dass er uns die sch\u00f6nsten Bananen raussucht, wenn wir welche (f\u00fcr wirklich wenig Geld) kaufen m\u00f6chten. Weiter Richtung YB geht es dann erstmal an der \u201eGem\u00fcsefrau\u201c vorbei. Sie hat etwa zwanzig Meter von unserer Wohnung entfernt einen kleinen Gem\u00fcse- und zus\u00e4tzlich um die Ecke seit einiger Zeit noch einen Currystand, an dem sie mit ihrer ganzen Familie hervorragende s\u00fcdindische Currys verkauft. Direkt neben ihrem Gem\u00fcsestand winke ich dann Liesl. Sie hei\u00dft zwar nicht wirklich so, aber bereits als ich hier vor \u00fcber einem halben Jahr ankam, wurde mir ihr Tiffin, also das indische Streetfood, welches sie verkauft, w\u00e4rmstens empfohlen. Nachdem ich nach rechts abbiege, l\u00e4chelt mich freundlich unser \u201eWassermann\u201c an. Dieser besitzt einen kleinen Kiosk, in welchen es einfach alles gibt, in welchem wir aber vor allem zu Beginn k\u00fchles Wasser gekauft haben. Mittlerweile besitzen wir in der Flat einen Wasserfilter, weshalb wir bei ihm nun bevorzugt Curd (eine Art Jogurt) und Lassi holen. Bei \u201eSai dem Chiller\u201c, wie wir ihn liebevoll nennen, komme ich als n\u00e4chstes vorbei. Wir alle sind uns nicht ganz sicher, wie er seinen Tag verbringt, doch wir gehen davon aus, dass er sehr hinduistisch gl\u00e4ubig und dort bei den Menschen hoch angesehen ist, da immer wieder Leute zu ihm kommen, um mit ihm zu sprechen. Auch ihm winken wir alle und hin und wieder wechseln wir ein paar nette Worte mit ihm oder er schenkt uns Schokolade und wir bringen ihm eine Mango mit. Auf meinem restlichen Weg zum YB treffe ich meistens Kinder, die ich zwar leider oft nicht wiedererkenne, weil einfach so viele Leute hier leben und ich mir auch in den Projekten und in der Community so viele Gesichter und Namen versuche zu merken und trotzdem klatschen wir ab und man wird immer wieder nach seinem Namen gefragt. So sieht mein Weg zum YB aus und ich bin wirklich sehr froh, dass wir so viele liebe Nachbarn haben.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"974\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/20240416_0855371-1024x974.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-229\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/20240416_0855371-1024x974.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/20240416_0855371-300x285.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/20240416_0855371-768x730.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/20240416_0855371-900x856.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/20240416_0855371.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">links erst Gem\u00fcse-, dann Tiffinstand, vor dem einige Leute essen<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/IMG-20240416-WA00161-800x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-230\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/IMG-20240416-WA00161-800x1024.jpg 800w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/IMG-20240416-WA00161-234x300.jpg 234w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/IMG-20240416-WA00161-768x983.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/IMG-20240416-WA00161-900x1152.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/IMG-20240416-WA00161.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">&#8222;Wassermann&#8220;-Kiosk<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>So wie die Stra\u00dfen um unsere Flat herum, ist es hier h\u00e4ufig. Mindestens in jeder zweiten Stra\u00dfe ist ein Kiosk und ein Tiffinstand anzufinden. Auch Obst- und Gem\u00fcsest\u00e4nde oder sogar M\u00e4rkte gibt es wirklich viele. Manchmal ben\u00f6tigt es ein bisschen Zeit bis man sie findet, doch mittlerweile, haben wir schon unsere Stammm\u00e4rkte und -orte, zu welchen wir regelm\u00e4\u00dfig gehen. Neben einigen gro\u00dfen Superm\u00e4rkten, in denen man wirklich vieles findet, sowohl Lebensmittel als auch Kleidung, alles M\u00f6gliche an Haushaltsger\u00e4ten, Schreibwarenzeug und noch vielem mehr, kaufen die Inder:innen und mittlerweile auch wir vieles in kleineren Gesch\u00e4ften. Hier sind sehr h\u00e4ufig mehrere mit denselben Waren an derselben Stelle angesiedelt. So findet man beispielsweise auf der Besant Road ausschlie\u00dflich kleine Stoff- und Frauenkleidungsgesch\u00e4fte und es schieben sich zus\u00e4tzlich noch Verk\u00e4ufer mit Wagen voller Kleidung hindurch, auf einer weiteren Stra\u00dfe nur Printgesch\u00e4fte oder alle elektronischen Gesch\u00e4fte im NTR-Komplex, einem alten Parkhaus mitten in der Stadt. All das ist zu Beginn etwas \u00fcberfordernd. Man sucht nach einem, f\u00fcr uns typischen gr\u00f6\u00dferen und geordneten Gesch\u00e4ft, stattdessen findet man viele aneinandergereihte kleine L\u00e4den, in denen es teils viel \u00c4hnliches zu kaufen gibt, man teilweise jedoch auch zum N\u00e4chsten oder zum \u00dcbern\u00e4chsten geschickt wird, wenn die gew\u00fcnschte Ware nicht vorhanden ist. Teilweise sind die L\u00e4den auch erst beim dritten Mal vorbeifahren als diese zu erkennen. So beispielsweise bei den Fahrradgesch\u00e4ften, welche teils nur aus einem kleinen Stand oder einem Wagen bestehen, auf welchem verschiedene Utensilien liegen. Wenn es jedoch einmal als solches erkannt ist, so ist es umso praktischer, denn sobald etwas am Fahrrad nicht mehr funktioniert oder man w\u00e4hrend der Fahrt zur Arbeit bemerkt, dass der Reifen doch etwas platter ist als zun\u00e4chst gedacht, so h\u00e4lt man auf dem Weg nur kurz vor einem solchen Stand an, zeigt auf den Reifen oder die demolierte Stelle und schon wird der Reifen aufgepumpt oder der Fahrradreparateur schraubt etwas am Radl herum, \u00f6lt noch einmal alles und innerhalb von 3 Minuten l\u00e4uft es wieder wie geschmiert und all das f\u00fcr meistens 20 bis 30 Rupie (dies entspricht 20 bis 30 Cent). Bei Schneidereinen sieht es \u00e4hnlich aus. Hierbei handelt es sich meist um kleine, zur Stra\u00dfe hin offene R\u00e4ume, vor welchen einige indische Kleidungsst\u00fccke h\u00e4ngen. Tritt man ein, so befinden sich dort meist zwei bis drei N\u00e4hmaschinen. Nachdem man Stoff oder Kleidungsst\u00fcck gezeigt hat und anschlie\u00dfend ausgemessen wird, kann man dieses meist bereits am darauffolgenden Tag fertig abholen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/IMG-20240416-WA00121-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-231\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/IMG-20240416-WA00121-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/IMG-20240416-WA00121-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/IMG-20240416-WA00121-900x1200.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/IMG-20240416-WA00121.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Besant Road mit Frauen, die um W\u00e4gen und St\u00e4nde herumstehen<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/20231215_1732421-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-232\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/20231215_1732421-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/20231215_1732421-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/20231215_1732421-900x1200.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/20231215_1732421.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Schneiderei von innen (hier stehe ich im Eingang)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Durch all diese kleinen Gesch\u00e4fte ist alles so viel unkomplizierter. Man ben\u00f6tigt keine Termine, muss nicht ewig warten und der Kontakt zu den Leuten dort ist einfach nett. Allgemein kommt es mir so vor, als w\u00e4ren die Menschen hier in Vijayawada alle so viel offener und hilfsbereiter als in Deutschland. Besonders auf der Stra\u00dfe wird einem immer geholfen, egal ob es dabei nur um Geldscheine wechseln geht, jemand mit dem Motorrad extra stehen bleibt, um einen nicht alleine an den k\u00e4mpfenden Hunden vorbei gehen zu lassen, sofort jemand anh\u00e4lt, wenn die Fahrradkette rausspringt oder man angesprochen und einem Hilfe angeboten wird, wenn man etwas verloren herumsteht. Nat\u00fcrlich hat das auch etwas damit zu tun, dass wir wei\u00df sind und somit hier in Indien doch meist auffallen, doch allgemein habe ich das Gef\u00fchl, dass sie sich auch untereinander, egal ob man sich kennt oder nicht, viel schneller einen Gefallen tun oder einfach mehr aufeinander achten. Da wir keine Inder:innen sind, wird uns vielleicht einmal mehr geholfen, jedoch hat dies hin und wieder auch seine negativen Seiten. Gerade zu Beginn mussten wir uns erst einmal daran gew\u00f6hnen, dass, sobald wir die Stra\u00dfe betreten, Blicke auf uns geheftet sind. Das ist nicht verwunderlich, denn besonders hier in Vijayawada trifft man nirgends auf Wei\u00dfe. Mittlerweile bemerken wir das nicht mehr unbedingt. Was wir allerdings bemerken ist, dass wir doch sehr h\u00e4ufig auf unser Herkunftsland oder auf Fotos angesprochen werden. Auch wenn dies meist aus Interesse heraus geschieht, ist man nach dem f\u00fcnften Mal an einem Tag (was auch nicht t\u00e4glich so vorkommt) dann doch mal etwas genervt und w\u00fcnscht sich, einfach mal nicht aufzufallen und nicht fremd zu sein. So tragisch ist dies aber nicht und so \u00e4rgert man sich eben mal kurz, es l\u00e4sst sich aber sonst auch gut dar\u00fcber hinwegblicken.<\/p>\n\n\n\n<p>Oft wird sehr direkt kommuniziert. Es wird also nicht um den hei\u00dfen Brei herumgeredet sondern, wenn ein Problem oder auch nur ein allt\u00e4gliches Thema aufkommt, wird dieses direkt angesprochen. Das es hierbei auch mal zu etwas lauteren und intensiveren Diskussionen kommt, ist somit kein Wunder. Auch ich lerne davon, denn wenn alle so ehrlich und direkt miteinander umgehen, passt man sich automatisch mit der Zeit an. Wenn mir oder auch uns Volunteers im Allgemeinen etwas nicht passt oder wir Verbesserungsvorschl\u00e4ge f\u00fcr einzelne Projekte oder Themen haben, sprechen wir diese an und meist wird mit Verst\u00e4ndnis reagiert. Wenn es darum geht Eigenes mit in die Arbeit einzubringen, genie\u00dfen wir ebenfalls sehr viele Freiheiten. Wir k\u00f6nnen jederzeit Ideen einflie\u00dfen lassen und selbstst\u00e4ndig und im Grunde auch oft ohne R\u00fccksprache handeln, wie wir es f\u00fcr richtig halten. So wollten Zora und ich beispielsweise zu Beginn des Freiwilligendienstes gerne vormittags in der Community in Penamaluru arbeiten, welche uns zuvor zweimal gezeigt wurde und so fuhren wir einfach hin und probierten es aus, was letztendlich sehr gut funktioniert hat. Auch jetzt, wo wir dort arbeiten, k\u00f6nnen wir selbst entscheiden, welche Aktivit\u00e4ten wir mit den Kindern und Jugendlichen dort machen. So haben wir uns also vorgenommen auch die schulische Komponente mehr einflie\u00dfen zu lassen. Mit dieser Selbstst\u00e4ndigkeit, die ich sehr sch\u00e4tze, haben wir jedoch auch eine gewisse Verantwortung f\u00fcr all unsere Handlungen und Entscheidungen. Ja, wir k\u00f6nnen einfach vieles selbst entscheiden, aber so wird uns eben auch nichts abgenommen, wir k\u00f6nnen uns nicht unbedingt darauf verlassen, dass dort Mitarbeiter:innen sind, die uns genau sagen, was wir zu tun haben. Teilweise ist das auch etwas belastend, denn ich pers\u00f6nlich bin das von meinem deutschen Zuhause mit geregeltem schulischen Alltag zuvor nat\u00fcrlich nicht so gewohnt. Manchmal w\u00fcnscht man sich auch hier noch eine \u201eerwachsenere\u201c Person, die einem klare Anweisungen gibt, was zu tun ist, weil es eben doch einfacher w\u00e4re. Und trotzdem bin ich sehr froh, dass es nun so ist, ich dadurch auch aus mir herauskomme und daran wachse und wir so viele Freiheiten haben.<\/p>\n\n\n\n<p>All das, was ich hier in diesem Beitrag schildere stellt ausschlie\u00dflich meine Meinung und meine Sicht der Dinge dar. Mir ist sehr wohl bewusst und das m\u00f6chte ich hier betonen, dass ich erst sieben Monate hier bin und deshalb nat\u00fcrlich nur einen wirklich wirklich kleinen Teil Indiens und auch Vijayawadas kenne. Wie gesagt, Indien ist so vielf\u00e4ltig und in jede andere Stadt und an jeden neuen Ort, an den man kommt, ist es wieder anders und man entdeckt Neues. Ich will hiermit also versuchen einige Vorurteile aufzul\u00f6sen und euch mein Umfeld in Indien einfach ein bisschen n\u00e4herbringen, da es f\u00fcr mich wirklich eine tolle und unvergessliche Zeit hier in Vijayawada ist.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"942\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/20230918_1126381-1-1024x942.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-234\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/20230918_1126381-1-1024x942.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/20230918_1126381-1-300x276.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/20230918_1126381-1-768x707.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/20230918_1126381-1-900x828.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/20230918_1126381-1.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Vor ihre Hauseing\u00e4nge malen viele Inderinnen hier in Vijayawada mit feinem wei\u00dfen Pulver t\u00e4glich sch\u00f6ne Muster auf. Diese nennt man Rangoli. Sie stehen im Hinduismus f\u00fcr Gl\u00fcck und Freude, sollen das G\u00f6ttliche einladen und gelten als Schutz vor Ungl\u00fcck.<\/figcaption><\/figure>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bevor ich erfuhr, dass mein <a href=\"https:\/\/www.donboscovolunteers.de\/\">Freiwilligendienst<\/a> nach <a href=\"https:\/\/strassenkinder.de\/laender\/asien\/inden\/\">Indien<\/a> gehen sollte, war ich dem Land gegen\u00fcber sehr skeptisch eingestellt. Im Geographieunterricht hatten wir vor allem die Schattenseiten Indiens behandelt: Sexuelle Gewalt an Frauen und Kindern, das Kastenwesen, das offiziell zwar abgeschafft ist, in der Realit\u00e4t jedoch weiterhin besteht und die riesige Armut mit \u00fcberf\u00fcllten St\u00e4dten und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":21767,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-226","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v25.3.1 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Indien\u00a0\u2013 anders als erwartet - Antonia in Vijayawada<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/2024\/04\/16\/indien-anders-als-vorgestellt\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Indien\u00a0\u2013 anders als erwartet - Antonia in Vijayawada\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Bevor ich erfuhr, dass mein Freiwilligendienst nach Indien gehen sollte, war ich dem Land gegen\u00fcber sehr skeptisch eingestellt. Im Geographieunterricht hatten wir vor allem die Schattenseiten Indiens behandelt: Sexuelle Gewalt an Frauen und Kindern, das Kastenwesen, das offiziell zwar abgeschafft ist, in der Realit\u00e4t jedoch weiterhin besteht und die riesige Armut mit \u00fcberf\u00fcllten St\u00e4dten und [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/2024\/04\/16\/indien-anders-als-vorgestellt\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Antonia in Vijayawada\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2024-04-16T13:39:35+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2024-04-16T14:58:31+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/IMG-20240416-WA00171-935x1024.jpg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Antonia Steiger\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Antonia Steiger\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"12\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/2024\/04\/16\/indien-anders-als-vorgestellt\/\",\"url\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/2024\/04\/16\/indien-anders-als-vorgestellt\/\",\"name\":\"Indien\u00a0\u2013 anders als erwartet - Antonia in Vijayawada\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/2024\/04\/16\/indien-anders-als-vorgestellt\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/2024\/04\/16\/indien-anders-als-vorgestellt\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/IMG-20240416-WA00171-935x1024.jpg\",\"datePublished\":\"2024-04-16T13:39:35+00:00\",\"dateModified\":\"2024-04-16T14:58:31+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/#\/schema\/person\/e4394e6f6f8889d5ee752ff44542753d\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/2024\/04\/16\/indien-anders-als-vorgestellt\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/2024\/04\/16\/indien-anders-als-vorgestellt\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/2024\/04\/16\/indien-anders-als-vorgestellt\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/IMG-20240416-WA00171.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/IMG-20240416-WA00171.jpg\",\"width\":1179,\"height\":1291},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/2024\/04\/16\/indien-anders-als-vorgestellt\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Indien\u00a0\u2013 anders als erwartet\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/\",\"name\":\"Antonia in Vijayawada\",\"description\":\"\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/#\/schema\/person\/e4394e6f6f8889d5ee752ff44542753d\",\"name\":\"Antonia Steiger\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5a9c0d01b8a3dd5cb636406586cb7ce6e653105a1d5596dbfc2acd1bc8b30cd5?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5a9c0d01b8a3dd5cb636406586cb7ce6e653105a1d5596dbfc2acd1bc8b30cd5?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Antonia Steiger\"},\"sameAs\":[\"http:\/\/antoniainvijayawada\"],\"url\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/author\/antoniasteiger\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Indien\u00a0\u2013 anders als erwartet - Antonia in Vijayawada","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/2024\/04\/16\/indien-anders-als-vorgestellt\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Indien\u00a0\u2013 anders als erwartet - Antonia in Vijayawada","og_description":"Bevor ich erfuhr, dass mein Freiwilligendienst nach Indien gehen sollte, war ich dem Land gegen\u00fcber sehr skeptisch eingestellt. Im Geographieunterricht hatten wir vor allem die Schattenseiten Indiens behandelt: Sexuelle Gewalt an Frauen und Kindern, das Kastenwesen, das offiziell zwar abgeschafft ist, in der Realit\u00e4t jedoch weiterhin besteht und die riesige Armut mit \u00fcberf\u00fcllten St\u00e4dten und [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/2024\/04\/16\/indien-anders-als-vorgestellt\/","og_site_name":"Antonia in Vijayawada","article_published_time":"2024-04-16T13:39:35+00:00","article_modified_time":"2024-04-16T14:58:31+00:00","og_image":[{"url":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/IMG-20240416-WA00171-935x1024.jpg","type":"","width":"","height":""}],"author":"Antonia Steiger","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Antonia Steiger","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"12\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/2024\/04\/16\/indien-anders-als-vorgestellt\/","url":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/2024\/04\/16\/indien-anders-als-vorgestellt\/","name":"Indien\u00a0\u2013 anders als erwartet - Antonia in Vijayawada","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/2024\/04\/16\/indien-anders-als-vorgestellt\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/2024\/04\/16\/indien-anders-als-vorgestellt\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/IMG-20240416-WA00171-935x1024.jpg","datePublished":"2024-04-16T13:39:35+00:00","dateModified":"2024-04-16T14:58:31+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/#\/schema\/person\/e4394e6f6f8889d5ee752ff44542753d"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/2024\/04\/16\/indien-anders-als-vorgestellt\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/2024\/04\/16\/indien-anders-als-vorgestellt\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/2024\/04\/16\/indien-anders-als-vorgestellt\/#primaryimage","url":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/IMG-20240416-WA00171.jpg","contentUrl":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-content\/uploads\/sites\/21670\/2024\/04\/IMG-20240416-WA00171.jpg","width":1179,"height":1291},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/2024\/04\/16\/indien-anders-als-vorgestellt\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Indien\u00a0\u2013 anders als erwartet"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/#website","url":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/","name":"Antonia in Vijayawada","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/#\/schema\/person\/e4394e6f6f8889d5ee752ff44542753d","name":"Antonia Steiger","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5a9c0d01b8a3dd5cb636406586cb7ce6e653105a1d5596dbfc2acd1bc8b30cd5?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5a9c0d01b8a3dd5cb636406586cb7ce6e653105a1d5596dbfc2acd1bc8b30cd5?s=96&d=mm&r=g","caption":"Antonia Steiger"},"sameAs":["http:\/\/antoniainvijayawada"],"url":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/author\/antoniasteiger\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/226","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-json\/wp\/v2\/users\/21767"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=226"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/226\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":240,"href":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/226\/revisions\/240"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=226"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=226"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/antoniainvijayawada\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=226"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}