Oder in meinem Fall eher Panik, Packen, Abflug! Die letzten Wochen waren voller Vorbereitungen, Impfungen, Abschieden, ein bisschen Panik, aber auch viel Vorfreude. Als es nur noch drei Wochen waren, konnte ich es kaum noch abwarten, drei Wochen wirkte wie eine Ewigkeit. Und ganz plötzlich, ganz unerwartet, war ich dann in Cordoba.
Durch ein kleines Missverständnis blieb ich nach meiner Ankunft noch ein Paar Stunden im Flughafen, was mir glücklicherweise erlaubte, das Flugzeugessen mit einem alfajor de almendras con dulce de leche auszugleichen. Obwohl mich die Salisanier in Cordoba recht kurzfristig aufgenommen haben, haben sie mich wie selbstverständlich und mit offener Herzlichkeit aufgenommen, wofür ich ihnen sehr dankbar bin.
Am Tag drauf ging es für mich dann weiter Richtung Santiago. 6 Stunden Bus durch die Pampa und dann, ganz plötzlich, ganz unerwartet, sind meine Sachen und ich in dem Raum, der für das nächste Jahr mein Zimmer ist. Obwohl ich Spanisch kann und die Leute verstehe, habe ich am ersten Abend so viele neue Eindrücke und Informationen gesammelt, sodass davon wahrscheinlich erst die Hälfte richtig durchgedrungen ist. Was ich aus den ganzen Informationen vor allem entnommen habe ist, dass die Menschen mich hier gerne Willkommen heißen und ich gut aufgehoben bin. Die ganzen Eindrücke wecken in mir Neugier und Freude. Da ich vor fast 10 Jahren bereits in Argentinien war, kommen mir viele Sachen, wie zum Beispiel die Form argentinischer Schlüssel, gleichzeitig bekannt und trotzdem ungewohnt vor. Vor allem verspüre ich gerade aber die Lust, zu entdecken, was in diesem Jahr alles auf mich wartet.
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