{"id":266,"date":"2011-06-01T00:53:35","date_gmt":"2011-05-31T22:53:35","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/aguablanca\/?p=266"},"modified":"2011-06-01T00:53:35","modified_gmt":"2011-05-31T22:53:35","slug":"man-muss-fur-das-arbeiten-was-man-erreichen-will","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/aguablanca\/2011\/06\/01\/man-muss-fur-das-arbeiten-was-man-erreichen-will\/","title":{"rendered":"&#8222;Man muss f\u00fcr das arbeiten, was man erreichen will&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Jana<\/strong><\/p>\n<p>Ein jeder Dienstag ist f\u00fcr mich und meine f\u00fcnf Cellosch\u00fcler etwas ganz Besondereres. Wir finden neben dem sonst allzu hektischen Schulalltag am einmal in der Woche stattfindenden &#8222;Tag der \u00c4sthetik&#8220; die Zeit, um zu proben, uns zu beraten und Neues auszuprobieren. Kaum sind die Instrumente ausgepackt, schlendern auch schon die Violinisten gut gelaunt in den kleinen, stickigen Probenraum herein und wedeln mit neuen Partituren, die sie gerne spielen w\u00fcrden. Und so kommt es, dass das Reportoire unseres kleinen Ensembles mittlerweile von Beethoven \u00fcber Filmmusik reicht und auch vor schwierig erscheindenden kolumbianischen Rhythmen und argentinischen Tangos nicht Halt macht. Einen dieser Sch\u00fcler m\u00f6chte ich nun besonders hervorheben. Alejandro ist 15 Jahre alt und erh\u00e4lt seit letztem September Cellounterricht im st\u00e4dtischen Konservatorium.<\/p>\n<p><strong>Alejandro, wann hast du mit dem Cellospielen begonnen?<\/strong><\/p>\n<p>Als ich zw\u00f6lf war, hat mir mein Musiklehrer Oscar das Angebot gemacht, ein Instrument hier in der Schule zu erlernen. Eigentlich wollte ich erst Violine lernen, doch dann h\u00f6rte ich den tiefgehenden Klang des Cellos und bin dabei geblieben. Zusammen mit drei anderen Schulfreunden habe ich erste kleine St\u00fccke gespielt. Das hat ziemlich viel Spa\u00df gemacht und uns alle sehr zufrieden gestellt.<\/p>\n<p><strong>Was gef\u00e4llt dir so sehr an genau diesem Instrument?<\/strong><\/p>\n<p>Ich mag, dass es so kompliziert ist. Immer muss man aufmerksam sein, ein gutes Geh\u00f6r haben und oft die Positionen wechseln. Das macht mich stolz, denn nicht jeder kann Cello spielen.<\/p>\n<p><strong>Was empfindest du beim Spielen?<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr mich ist es die Flucht in eine andere Welt, abseits des Bekannten und der Routine. Ich sp\u00fcre, wie ich mich entspanne, ich f\u00fchle mich frei, denn ich kann ausdr\u00fccken, was ich ich f\u00fchle und was ich will. Dadurch will man immer weiter spielen und kann gar nicht mehr aufh\u00f6ren.<\/p>\n<p><strong> <\/strong><strong>Erz\u00e4hl doch mal, wie dein Tag aussieht, wenn du ins Konservatorium gehst.<\/strong><\/p>\n<p>Um 5 Uhr stehe ich auf und fr\u00fchst\u00fccke. Um 6.30 Uhr bin ich bereits in der Schule und habe Unterricht bis um 13.00 Uhr. Dann esse ich in der Schule zu Mittag und habe zu Hause dann eine Stunde Zeit f\u00fcr meine Hausaufgaben. Um 15.00 Uhr fahre ich mit dem Bus los, denn die Fahrt bis zum Konservatorium dauert eine Stunde.\u00a0 Dann habe ich Unterricht oder Orchsterproben und komme gegen 19.00, manchmal aber auch erst um 21.00 Uhr nach Hause.\u00a0 Und das vier Mal in der Woche. An den restlichen freien Tagen \u00fcbe ich aber auch zwei bis vier Stunden t\u00e4glich.<\/p>\n<p><strong>W\u00fcnscht du dir ab und an nicht etwas mehr Zeit, um anderen Aktivit\u00e4ten nachzugehen?<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Kurz bevor ich dem Konservatorium beigetreten bin, erhielt ich ein Angebot, bei einer sehr guten Fu\u00dfballmanschaft in Manizales zu spielen. Ich habe immer schon gerne Fu\u00dfball gespielt, doch dann kam der Moment, in dem ich mich entscheiden musste. Meine Freunde verstanden erst nicht, wie ich eine so gro\u00dfe Chance vergeben kann, doch mittlerweile akzeptieren sie es. Ich wollte lieber etwas Au\u00dfergew\u00f6hnliches machen, etwas, das nicht alle Jugendlichen machen. Also habe ich mit dem Fu\u00dfballspielen aufgeh\u00f6rt. Manchmal fehlt er mir auch, aber das ist nicht so schlimm. Und als ich dann die Aufnahmepr\u00fcfung bestanden habe, w\u00e4re ich mich vor Freude am liebsten von einem Hochhaus gesprungen.<\/p>\n<p><strong>Was hat sich seitdem ver\u00e4ndert?<\/strong><\/p>\n<p>Ge\u00e4ndert hat sich eigentlich alles: Mein Lebensstil, meine Art, ich zu sein. Vorher war ich faul, ich habe keine Hausaufgaben gemacht und hatte schlechte Noten in der Schule. Ich hatte nichts zu tun. Dann habe ich mit dem Cello begonnen und wollte gut werden.\u00a0 Doch um gut zu sein, muss man viel \u00fcben und hart f\u00fcr das arbeiten, was man m\u00f6chte. Und ich will nun mal Cello spielen. Die Musik hat mir zu verstehen gegeben, wie wichtig es ist, diszipliniert zu sein und wirklich eine Sache durchziehen zu k\u00f6nnen, auch wenn es schwierig ist.<\/p>\n<p><strong>Welchen Einfluss hat die Musik auf deine Familie?<\/strong><\/p>\n<p>Meine Familie ist durch die Musik n\u00e4her zusammen ger\u00fcckt. In unserem Haus gab es vorher nie eine Cd mit klassischer Musik, das war meinen Eltern v\u00f6llig fremd. Jetzt schauen wir manchmal im Fernsehen Konzerte zusammen an und auch mein kleiner Bruder spielt seit drei Monaten Violine. Um die Busfahrten zum Konservatorium bezahlen zu k\u00f6nnen, bereitet meine Mutter Empanadas (gef\u00fcllte und frittierte Teigtasche) zu und verkauft sie. Bis Dezember konnte ich nicht im Orchester mitspielen, weil ich kein eigenes Instrument hatte. Vielleicht h\u00e4tte ich mir auch eines leihen k\u00f6nnen, aber die Gefahr, dass es mir gestohlen wird und ich ein neues h\u00e4tten kaufen m\u00fcssen, war zu gro\u00df. Eines Abends kam ich nach Hause und sagte: &#8222;Mama, ich brauche ein Cello.&#8220; Also haben wir so viel Geld aufgebracht wie wir konnten, das waren etwa 50.000 Pesos (ca. 20 Euro).\u00a0 Als mein Musiklehrer Oscar davon erfuhr, hat er einen Deal vorgeschlagen: Wenn ich zu jeder Probe erscheine und das Weihnachtskonzert mitgestalte, w\u00fcrde er mir helfen, mein eigenes Cello zu bekommen. Und so war es dann auch. Ich werde auf unglaubliche Weise unterst\u00fctzt, denn alle wissen, dass es f\u00fcr mich nicht nur Zeitvertreib, sondern eine ernstzunehmende Karriere ist, die mich aber gleichzeitig in meiner Pers\u00f6nlichkeit pr\u00e4gt und mich auf das Leben vorbereitet.<\/p>\n<p><strong>Hast du ein Vorbild?<\/strong><\/p>\n<p>Einen Cellisten, den ich sehr bewundere, ist Yo Yo Ma. Er spielt immer mit einem L\u00e4cheln im Gesicht. Man sieht ihm die Freude und den Spa\u00df an, die er hat. Andere sind nat\u00fcrlich auch gut, aber sie vermitteln oft den Eindruck, als w\u00fcrden sie nur spielen, um das Publikum zu beeindrucken. Man muss mit Herz und Freude spielen, nur dann ist es wirklich gut. Auch Jacqueline du Pr\u00e9 finde ich toll. Einmal habe ich ein Video von ihr gesehen, in dem sie eine Geige spielte wie ein Cello. Das ist witzig und originell. Sie schaffte es, ein St\u00fcck aus einer bestimmten Epoche so zu interpretieren, dass man sich selbst in diese Zeit zur\u00fcckversetzt f\u00fchlt, als w\u00fcrde man den Moment selbst miterleben. Ihr Temperament war mitrei\u00dfend und ihre Gabe, Stimmungen zu vermitteln, au\u00dfergew\u00f6hnlich.<\/p>\n<p><strong>Die Werke welches Komponisten magst du besonders?<\/strong><\/p>\n<p>Johann Sebastian Bachs Minuette und Suiten sind genauso sch\u00f6n wie herausfordernd. Am liebsten musiziere ich aber eigentlich im Orchester, da spiele ich mit Freunden zusammen. Wir haben immer so viel Spa\u00df, wenn wir uns verspielen und lustige Fehler machen.<\/p>\n<p><strong>Was w\u00fcnschst du dir f\u00fcr deine musikalische Zukunft?<\/strong><\/p>\n<p>Ich kann mir sehr gut vorstellen, Musik zu studieren. Der Unterricht im Konservatorium bereitet mich optimal darauf vor. Und selbst, wenn das nicht m\u00f6glich sein sollte<strong>, <\/strong>will ich auf jeden Fall weiterspielen. Mein Traum ist es, ein erfolgreicher Cellist zu werden und andere L\u00e4nder, vielleicht Europa, zu bereisen.<\/p>\n<p><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein jeder Dienstag ist f\u00fcr mich und meine f\u00fcnf Cellosch\u00fcler etwas ganz Besondereres. Wir finden neben dem sonst allzu hektischen Schulalltag am einmal in der Woche stattfindenden &#8222;Tag der \u00c4sthetik&#8220; die Zeit, um zu proben, uns zu beraten und Neues auszuprobieren. 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